Alex Reuter holt Bronze – doch es war mehr drin

8 April 2010 von Thomas Kommentieren »

Wie man sich doch irren kann: Da rauschte der 16-Jährige Alex Reuter von den Billardfreunden Schwerin bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Bad-Wildungen ohne Mühe durch seine Vorrundengruppe. Doch das souverän erreichte Halbfinale ging unter Wert verloren. Zum Schluss sorgte Reuters guter Durchschnitt für den Gewinn des dritten Platzes.

Den Traum vom Endspiel in der Freien Partie der U17-Junioren zerstörte Tobias Schramm (BC Hilden), den niemand auf der Rechnung hatte. Der Schweriner hatte in seiner Gruppe mit einem besten Einzelschnitt (BED) von 100 Points und einer Höchstserie von 200 Bällen geglänzt. Auch der Gesamtschnitt war mit 26,08 gegenüber seinem Semifinalgegner aus Hilden, der nur 14,34 (BED-13,33) vorwies, bedeutend besser.

Reuter hatte sein letztes Gruppenspiel gegen Tobias Fenzl (BC Kempten) nach seinem Bravour-Ritt gegen den späteren Sieger, Moritz Mayer (BF Creidlitz Coburg), ebenfalls locker mit 200:73 nach sechs Aufnahmen für sich entschieden. Doch das alles spielte beim Match um den Finaleinzug keine Rolle mehr. Just zu diesem Zeitpunkt schien Reuter sein Pulver verschossen zu haben. Der Gegner aus Hilden lag mit 200:182 nach 15 Aufnahmen vorn.

Quelle: Ruhr Nachrichten Jürgen Weiß

Werbung

Hinterlasse eine Antwort