Alex Reuter empfängt den Ritterschlag

9 November 2009 von Thomas Kommentieren »

Die Spvg Schwerin darf sich über einen neuen Fitmacher freuen, ein Billardtalent der BF Schwerin spielt im Kreise internationaler Größen und ein Castrop-Rauxeler Fußballprofi erlebte ein verrücktes Derby im Playmobil-Stadion – heute auf der Außenbahn.

Frank Schwarzing von der Spvg Schwerin ist das neue Gesicht an der Seite von Cheftrainer Hans-Jürgen Lewark. Der freut sich, nun endlich nicht alles um die Mannschaft herum alleine machen zu müssen. Lewark: „Der Frank steht mir als früherer Torwart nicht nur als Hütchenaufsteller beim Training zur Verfügung, sondern er wird auch die Übungseinheiten der Keeper intensiver übernehmen. Auch das Training in der Woche können vier Augen besser überwachen als zwei.“

Zusammen freuen konnten sich die beiden Fitmacher darüber hinaus nach dem Sieg gegen den Wattenscheider Spitzenreiter und haben auch noch eine weitere Gemeinsamkeit parat: Schwarzing trainiert die D-Jugend des Vereins, Lewark scheut sich nicht, neben der Landesligamannschaft auch noch vorübergehend bis zur Winterpause die B-Junioren der Blau-Gelben zu betreuen.

Alex Reuter, 16-Jähriges Billardtalent der BF Schwerin, bekommt am kommenden Wochenende den „Ritterschlag“ eines Karambolagespielers. Wie sein Onkel Wolfgang Reuter stolz verkündete, ist sein junger Neffe, der in der Woche noch ganz nebenbei Kreismeister im Cadre 35/2 der Klasse 2 wurde, für das Mehrkampf-Bundesligaspiel des deutschen Abo-Meisters DBC Bochum gegen den BSV Langenfeld (14.11.) nominiert. Da darf man gespannt sein, wie der Youngster, der seit geraumer Zeit beim DBC unter den Fittichen von Nationalspieler Fabian Blondeel trainiert, seine Nerven in den Griff bekommt. Immerhin spielt er jetzt im Kreise nationaler Größen wie Thomas Nockemann und weiterer internationaler Spitzenkräfte auf einer Ebene.

Christopher Nöthe, Fußballprofi aus Castrop-Rauxel, erlebte mit dem Zweitligisten Greuther Fürth am Wochenende ein verrücktes Derby gegen den FC Augsburg. Fürth kämpfte sich im heimischen Playmobil-Stadion nach einem 2:5-Rückstand in der Schlussphase noch auf 4:5 heran, wurde für die Aufholjagd aber nicht belohnt. Nöthe selbst trug seinen Teil zur Dramaturgie bei: Mit seinem siebten Saisontor traf er zum zwischenzeitlichen 2:3. In der Torjägerliste der 2. Bundesliga liegt Nöthe nun schon auf Rang drei.

Quelle: Ruhr Nachrichten Jürgen Weiß und Jan Große-Geldermann

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